Erfüllte Wünsche


Einmal Prinzessin sein oder auf einem Elefanten reiten. Jeder erfüllte Wunsch ist ein Meilenstein auf dem Weg der Genesung. Hier sehen Sie Wünsche, die bereits in Erfüllung gingen.

Ellywunschente erfüllte kurzfristig Herzenswünsche

Schicksale, die ans Herz gehen. Erst recht wenn es sich dabei um Kinder handelt, die bereits mit schweren Erkrankungen auf die Welt gekommen sind und keine Aussicht auf Heilung haben. Die Kinderkardiologie des Herzzentrums Leipzig wandte sich an Sybille Zugowski, Initiatorin des Projektes „Ellywunschente“ in Dommitzsch mit zwei ergreifenden Briefen. Der eine Brief wurde im Namen von Fritzi (1 J.) verfasst. Das einjährige Mädchen kam mit einem schweren Herzfehler auf die Welt, der eine 100 Prozentige Schwerstbehinderung zur Folge hatte und Fritzi daher bereits mehre Operationen ertragen musste. „…in meinem kurzen Leben war ich mehr im Herzzentrum Leipzig als zu Hause. Mein großer Bruder Max (3,5 Jahre) musste somit sehr oft auf seine Mama verzichten. Ich wollte ihm einfach mal Danke sagen. Wenn er mich besuchte, war er wirklich sehr lieb zu mir. Leider waren die Besuche aufgrund von Corona sehr eingeschränkt. Die Entfernung ist groß und belastet alle sehr. Ich werde jetzt zu Hause von einem Palliativdienst und Pflegedienst betreut. Mein Bruder möchte sehr gern mal wieder in den Zoo gehen, aber das ist derzeit leider nicht möglich. Daher möchte ich ihm zu Weihnachten eine andere kleine Freude bereiten. Ich wünsche mir für ihn ein Paw Petrol Carrera Rennstrecken-Set und eine VTech-Kinderkamera. Vielen Dank. In Liebe Deine Fritzi….“ Diese Wünsche hat das Team um Ellywunschente sehr gern erfüllt und Max und seine Familie überrascht.

Zur gleichen Zeit erreichte ein weiterer Brief aus dem Herzzentrum Sybille Zugowski in Dommitzsch. Hierbei handelt es sich um eine Familie mit vier Kindern. Das jüngste Kind liegt derzeit mit infauster Prognose, beinahe seit seiner Geburt, ebenfalls mit einem komplexen Herzfehler auf der dortigen Kinderstation.Es bekommt zusätzlich 24 Stunden eine Druckbeatmung. Die drei Geschwister wünschen sich für ihr Zimmer zu Hause eine Hängehöhle zum Spielen. Auch diesen Wunsch hat Ellywunschente kurzerhand erfüllt.

„Wir haben spontan zugesagt und haben die Wunscherfüllung in die Wege geleitet. Die kleinen Schicksale sind ergreifend und machen bewusst, wie sehr man das Leben, und vor allem die Gesundheit schätzen und schützen muss. Auch wenn die Wünsche eher materieller Art sind, haben wir sie erfüllt. Besuche und Ausflüge sind ja derzeit nicht möglich und es ist leider auch nicht abzusehen, wenn wir mit dieser Art von Wunscherfüllung wieder starten können“, so Sybille Zugowski seiner Zeit.      

Sie mussten, zu ihren eigenen Schutz, aus ihren Familien herausgenommen werden. Kinder und Jugendliche, denen man die Verletzung nicht auf den ersten Blick ansieht. Diesen Kinder schenkte der ASB Kreisverband Torgau-Oschatz e.V. über das Sozialprojekt "EllyWunschente" einen erlebnisreichhen Nachmittag. Etwa 700 Kinder, im Alten zwischen 2 und 17 Jahren, trafen sich auf dem Gelände des Schlosses Pretzsch, um das Leben zu feiern. Eventmoderator Stefan Bräuer heizte die Stimmung tüchtig ein, so dass der Schlosshof von Musik, Kinderlachen und Trommelwirbel erfüllt waren. Auf ein Kommando zogen die Kinder an Schnüren und ein zuckersüßer Regen ergoss sich zur Freude aller Kinder aus den acht sogenannten Piniatas. Ein Höhepunkt war auch der Tanz der Erzieher, wobei die Kinder kräftig klatschten. Später kam es dann noch zum Höhepunkt mit dem Überreichen der Geschenke für die Kinder. Dies wurde durch eine Gutscheinaktion der Firma AVANCIS aus Torgau ermöglicht. Ein großes Dankeschön dafür. Geschenke erhalten, einfach so, war für so manches Kind völlig ungewohnt. Umso größer war natürlich die Freude darüber. Wir wünschen den Kindern und Jugendlichen alles alles Gute, das ihre "Wunden" verheilen und das sie einen guten Start ins Leben, nach dem Kinderheim, haben. 

 

BU: Heidi Steiner vom ASB Mehrgenerationshaus Dommitzsch unterstützte bei der Spendenübergabe das Team rund um Projektleiterin Sybille Zugowski von "Ellywunschente".

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Gleich zum Anfang des Jahres konnte das ASB-Team von Ellywunschente, dank der eingegangen Spenden, wieder einen Herzenswunsch erfüllen.

Dieses Mal ging es für fünf Geschwister im Alter von 5 bis 17 Jahren nach Bad Lausick in die Schwimmoase „Riff“. Nach einem Schicksalsschlag sind solch gemeinsame Erlebnisse ein kleiner Schritt zurück ins „normale“ Leben.

Wir wollten helfen und den Kindern solch ein Erlebnis schenken. Im Riff konnte so richtig geplanscht und gerutscht werden, gemeinsam gegessen und gelacht werden. Und genau dieses lachen gibt dem Onkel und der Tante die Kraft, ihr neues Leben mit den Kindern zu meistern und spornt uns an, auch weiterhin für jene da zu sein, die unserer Hilfe bedürfen. Und sei es auch „nur“, indem wir Zeit für Unternehmungen schenken.

Bei dieser Gelegenheit möchten wir uns bei allen Unterstützern unseres Projektes im Jahr 2019 bedanken. Danke für Geldspenden, für die Möglichkeit uns vorzustellen, für die Chance in Printmedien unser Anliegen einer breiten Öffentlichkeit nahe zu bringen oder für die Aktivitäten, die zu Gunsten unserer Elly-Wunschente durchgeführt wurden.

Wir bleiben auch 2020 am Ball - getreu dem ASB-Motto „Wir helfen hier und jetzt!“.      Ihre Sybille Zugowski

Susanne beim Ausritt

Die Aufregung war Susanne am Gesicht anzusehen. Ihr Wunsch, gemeinsam mit ihren Schwestern Michelle und Angelina reiten zu gehen, sollte sich heute erfüllen.

Susanne muss dreimal die Woche zur Dialyse, an den anderen zwei Wochentagen besucht sie eine Werkstatt für Menschen mit besonderem Förderbedarf. Und wie so viele junge Mädchen, schwärmt sie für Pferde. Am Donnerstag war es dann soweit, das ASB - Ellyauto stand vor der Tür und ab ging die Fahrt zum Therapie- und Reitgarten nach Leipzig.

Zuerst wurden die Pferde gestriegelt, dann aufgezäumt und Susanne kletterte über ein Podest auf das Pferd. Sobald sich das Pferd Uschi in Bewegung setzte, löste sich die Anspannung in Susannes Gesicht und wich einem glücklichen Lachen. Der Ausritt dauerte eine Stunde, in der sich Susanne tapfer auf dem Rücken des Pferdes hielt. Wieder im Therapiegarten angekommen, gab es zur Belohnung ein wenig Futter für die Pferde, Susanne und ihre Schwestern griffen noch einmal zur Bürste und striegelten die Tiere. Zu guter Letzt führte Susanne ihre Uschi wieder in den Auslauf und verabschiedete sich von ihr. „Das war schön“, so der Tenor der drei Mädchen.

Wir wünschen der Familie alles Gute und Susanne noch viele Erlebnisse, die ihren Alltag verschönern.

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Morgens den Schulalltag bestreiten, mittags 4 Stunden in die Kinderdialyse Leipzig und dies 3 Mal die Woche. Seit 2 Jahren ist das Midyas Leben.

Nicht nur sie, sondern auch ihre Geschwister sind von diesem Alltag betroffen. Zeit für gemeinsame Ausflüge oder Urlaubsreisen gibt es nur sehr selten.
Das 12jährige Mädchen wünschte sich von ganzen Herzen einen Zoobesuch mit ihren Geschwistern.
Freude pur, als das Team des ASB-Projektes Ellywunschente Midya und ihre 3 Geschwister für einen Zoobesuch abholte. Für einige Stunden war alles andere Nebensache. Viele schöne Augenblicke in einer anderen Welt hinterließen glückliche Kinderaugen. Sie lachten über die kleinen Orang Utan Babys, die an weit gespannten Seilen hangelten, staunten über die großen Wasserschildkröten und betrachteten interessiert die Fische im Aquarium. Für alle war es ein unvergessliches Erlebnis und zum Abschluss kullerte sogar die ein oder andere Träne.

Das Ellywunschenteteam wünscht Midya noch viel Durchhaltekraft und das sie zukünftig das unbeschwerte Leben eines ganz „normalen“ Teenagers führen kann.

 

Die vierjährige Lydia benötigt ein behindertengerechtes Reisebett, um mit ihren Eltern in den Urlaub fahren zu können. Eine Spendenaktion über „Ellywunschente&ldq uo; machte mehrmals darauf aufmerksam und...